Die Handlung
Man stecke ein kleines Kind in einen Erwachsenenkörper und man hat Jan!
Jan ist ein naives, kleines Kerlchen, dessen größter Feind oft seine eigenen Gedanken sind.
In der Geschichte von "Gelegenheit macht Diebe", erzählt unser kleiner Held von seiner schicksalhaften Begegnung mit der Liebe. Klingt kitschig, ist es auch! Zumindest unter dem Aspekt, dass alles vorhanden ist, was einen richtigen Liebesroman so ausmacht. Zwei Personen treffen sich, kommen sich näher und verlieben sich...
Gäbe es da nicht Jan! Indem er jedem Klischee trotzt und aus einer Liebesgeschichte eine "Homo-Satire" macht (wie es eine anonyme Stimme liebenswert bezeichnete), treibt er die anderen, in Mitleidenschaft gezogenen Charaktere zum Wahnsinn.
Was es die ganze Sache dann aber noch einen Funken außergewöhnlicher macht, ist die Tatsache, dass die Hauptfiguren der Geschichte schwul sind. Also hat man einen schwulen Erzähler, der auf naiv-komische Weise, über seinen verzweifelten Kampf um die Liebe seines Angebeteten, erzählt.
Natürlich ist es damit dann aber auch noch nicht getan, denn wie der Titel vermuten lässt, handelt es sich bei dem großen Schwarm ausgerechnet um jemanden, der es mit den Gesetzen nicht so genau nimmt... ein kriminelles Genie... die Ausgeburt des Bösen! Na ja zumindest hat er Dreck am Stecken.
Die Zielgruppe für diesen Roman konnte leider noch nicht eindeutig identifiziert werden. Wo das Buch ursprünglich noch der jüngeren Generation ab 14 gewidmet wurde, finden zunehmend 20-jährige Gefallen daran. Man darf auch nicht unterschätzen, wie hoch der Anteil der weiblichen Leserschaft ist. Man muss also nicht männlich und schwul sein, um sich in Jan hineinversetzen zu können. ;-)